Jetzt neu (in D): PrEP aus der Apotheke!

Neue Situation zur Verschreibung von Generika für PrEP in der BRD

Das Präparat Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (TDF) der Herstellerin Hexal kann ab sofort für 50,05EUR/Monatspackung in bestimmten HIV-Schwerpunkt-Apotheken erworben werden. Notwendig ist dafür ein Privatrezept von einer niedergelassenen Arztpraxis, z.B. den HIV-Schwerpunktpraxen oder anderen niedergelassenen Ärzt*innen. Sie müssen bereit sein, die Begleitung einer PrEP (also die Testung auf HIV vorab, Beratung und Aufklärung, regelmäßige Blut- und Urintests) durchzuführen.

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Ready for PrEP!

Aktualisierte Version 2017

Als PDF lesen: prep2017.pdf

PrEP – Die Pillen davor

Die bisherigen vorbeugenden Maßnahmen – wie der Gebrauch von Kondomen beim Sex – haben bis heute allein nicht ausgereicht, die Verbreitung von HIV und Aids zu beenden. Mit PrEP gibt es eine weitere, hoffentlich bald für alle zugängliche Möglichkeit, sich durch die Einnahme eines Arzneimittels in Pillenform gegen das Virus zu schützen. Leute, die sich leichter mit HIV anstecken könnten, haben nun mehr Optionen, sich effektiv zu schützen. Ob und in welcher Form PrEP für Dich geeignet sein könnte, behandelt dieses Faltblatt. Es ist geschrieben für Männer, die Sex mit Männern haben (sei es, dass sie sich als inter, trans*, bi, cis, pan, schwul, hetero, queer oder anders bezeichnen) sowie für alle, die sich für das Thema interessieren. Es ist verfasst in der festen Überzeugung, dass alle Menschen – die PrEP brauchen und wollen – schnellstens Zugang dazu bekommen müssen.

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VIRUSLAST: UNDETECTABLE

Als PDF runterladen: undetectable_faltblatt_lovelazers2016.pdf

HIV-Positive sind nicht mehr ansteckend, wenn ihre Therapie gut funktioniert.

Wie sicher ist dieser Schutz durch Therapie eigentlich? Ist das Safer Sex? Macht das mehr Spass? Wie geht das in festen Partnerschaften? Und geht das auch mit wechselnden Sexpartner*innen, beim Dating oder im Darkroom? Was, wenn wir megageil, drauf, verliebt sind?

Wie vereinbaren wir als HIV-Positive und -Negative den besten Schutz vor HIV und anderen Infektionen beim Sex? Warum wissen eigentlich nicht alle von  Schutz durch Therapie?

Und bekommen wir damit die Ablehnung und Ausgrenzung von Menschen mit HIV endlich „unter die Nachweisgrenze“?

Diese Information versucht sprachlich offen zu formulieren. Sie richtet sich an Männer, die Sex mit Männern haben (wollen). Seien sie HIV-negativ oder -positiv, seien sie Transmenschen, bisexuelle, queere, schwule oder andere Männer. Und sie richtet sich an alle, die einfach interessiert sind.

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PEP – Die Pillen danach

Das aktualisierte Faltblatt (2017) downloaden (PDF; 1,4MB)

Kondom vergessen? Nach dem blank Ficken doch nicht mehr sicher, ob Dein Date wirklich HIV-negativ war? Ob der HIV-positive Sexpartner eine funktionierende Therapie hat und tatsächlich „unter der Nachweisgrenze“ ist? Vielleicht betrunken oder sonst wie dicht und gar keine Ahnung mehr, was da gestern genau passiert ist?

– Wenn Du ungeschützten Sex hattest, ist Ruhe bewahren das Beste: Eine Infektion kann nachträglich mit Medikamenten noch verhindert werden, wenn Du sofort handelst. Mit einer PEP hast Du dazu die Möglichkeit!

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Statement zu „Ready for PrEP!“

ein halbes jahr nach veröffentlichung

unser prep-faltblatt ist jetzt erst seit ein paar monaten draußen und hat schon so viele diskussionen ausgelöst – für uns kurz gelegenheit, ein zwischenfazit zu ziehen und auf einige kritikpunkte einzugehen.

zunächst einmal verstehen viele unsere intention, mit basis-infos zu prep, diskussionen zu einem völlig neuen thema anzustossen. wir hören relativ selten, wir würden für prep werben oder wären kondomfeindlich. so fühlten wir uns auch völlig missverstanden. gleichwohl gibt es zum teil große vorbehalte schon gegen die bloße auseinandersetzung mit neuen safer-sex-techniken. das engagement, mit dem gegenargumente vorgetragen werden, erstaunt uns und wirft für uns immer wieder die frage auf, um was es eigentlich noch alles geht, wenn um prep gestritten wird.

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Wer wir sind

Love Lazers gibt es seit 2015. Das sind im Moment sechs Leute in Berlin, Zürich und Leipzig. Wir sind im elektronischen Tag- und Nachtleben unterwegs, leben teils in schwulen, diskordanten Partnerschaften (hiv+ und –) und sind soziologisch/medizinisch/ juristisch ausgebildet. Einige von uns haben lange für Prävention und Drogenarbeit gearbeitet. Wir haben uns vernetzt, gehören aber keiner Institution an. Wenn Du Lust hast, kannst Du bei uns mitmachen.

 info@lovelazers.org 

Demnächst erscheinen von uns Infos zu „PEP – die Pillen danach“, „Schutz durch Therapie“, „Slamming“ sowie zu „Kondome heute“. Wir kooperieren dazu mit dem Projekt 701 anyway – HIV prevention today, das Fashion Design und neues Wissen um Safer Sex verbindet.

The new safer sex