Stigma in Zeiten von PrEP

Alejandro von The Pink Post im Gespräch mit Falk von den Love Lazers zu PrEP on demand vs. täglicher Einnahme. Für wen ist da was das Richtige? Woher kommen Infektionsängste, obwohl „undetectable“ eine so sichere Sache ist? Was ist die Perspektive von Menschen mit HIV? Darf ich auf Cruising Apps meinen Immunstatus verheimlichen (wenn ich danach gefragt werde)? Und was passiert, wenn sich beim Sex keine Einigkeit bezüglich Kondom­gebrauch/­PrEP herstellen lässt? Stigma in Zeiten von PrEP weiterlesen

LONGTIME COMPANION

Das folgende Interview ist im Jahre 2011 in der testcard #21 erschienen. Jene Ausgabe der Anthologie linken Popdiskurses hatte den Themenschwerpunkt „Überleben – Pop und Antipop in Zeiten des Weniger“. Das Interview soll hier noch einmal abgedruckt werden. Es dokumentiert, wie Therapieerfolge dank effektiver antiretroviraler Kombitherapie, das damals gerade erschienene EKAF-Statement und sich daraus ergebende Chancen der Normalisierung von Aids diskutiert wurden. Das noch ohne den Begriff „undetectable“, der heute gang und gäbe ist. Und das lange vor Aufkommen der PrEP.

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VIRUSLAST: UNDETECTABLE

Letzte Aktualisierung: 2019-10-25


HIV-Positive sind nicht mehr ansteckend, wenn ihre Therapie gut funktioniert. Hierfür werden Begriffe wie „Schutz durch Therapie“, „TasP“ von engl. treatment as prevention oder einfach undetectable (nicht nachweisbar) benutzt.

Wie sicher ist dieser Schutz durch Therapie eigentlich? Ist das Safer Sex? Macht das mehr Spass? Wie geht das in festen Partnerschaften? Und geht das auch mit wechselnden Sexpartner*innen, beim Dating oder im Darkroom? Was, wenn wir megageil, drauf, verliebt sind? VIRUSLAST: UNDETECTABLE weiterlesen

READY FOR PrEP!

Letzte Aktualisierung: 2019-10-27


Seit 1. September 2019 ⇢ PrEP von der Krankenkasse in D.


Die Pillen davor

Die bisherigen vorbeugenden Maßnahmen – wie der Gebrauch von Kondomen beim Sex – haben bis heute allein nicht ausgereicht, die Verbreitung von HIV und Aids zu beenden. Mit PrEP gibt es eine weitere Möglichkeit, sich durch die Einnahme eines Arzneimittels in Pillenform gegen das Virus zu schützen. Leute, die sich leichter mit HIV anstecken könnten, haben nun mehr Optionen, sich effektiv zu schützen. Ob und in welcher Form PrEP für Dich geeignet sein könnte, behandelt dieses Faltblatt.
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Besser Flutschen (mit Gleitgel-Rezept!)

Gleitgel (engl.: Lube) sorgt als Schmiermittel für ein besseres Flutschen beim Sex. Es senkt den Reibungswiderstand zwischen Haut und Haut bzw. Haut und dem Gummi eines Kondoms. Gleitmittel kann die Empfindungsfähigkeit Deiner erogenen Zonen subjektiv verstärken oder dämpfen (Du empfindest das als geiler oder ungeiler). Wenn Du beim Ficken unangenehme Schmerzen spürst, kannst Du diese mit Gleitgel besser als mit Spucke vermindern. Besser Flutschen (mit Gleitgel-Rezept!) weiterlesen

PrEP für 59EUR IN Österreich

Stand: 1. Februar 2018; ergänzt im Februar 2019

Die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) gibt es für 60EUR/30Tabletten seit Jänner 2018 auch Wien: in der Marien-Apotheke in der Schmalzhofgasse wird das Sandoz®-Generikum im Rahmen eines Pilotprojekts gegen Privatrezept verkauft. Dafür ist das Rezept einer kompetenten Arztpraxis/­eines Behandlungs­zentrums mit HIV-Schwerpunkt nötig. Begleitende ärztliche Untersuchungen/­Tests sind Voraussetzung für die Abgabe der PrEP-Medikamente. Sie erfolgt dabei gemäß den Richtlinien der Öster­reichischen Aids-Gesellschaft (ÖAG). Ergänzender Hinweis: Die Kornblumenapotheke in Grafenstein/Kärnten bietet das Truvada®-Generikum Emtricitabin/Tenofovir zum (Einkaufs-)Preis von 64,90 EUR an. Voraussetzung für den Erwerb ist ein gültiges ärztliches Rezept.
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