Archiv der Kategorie: PrEP

Beiträge zur beliebten Präexpositionsprophylaxe

READY FOR PrEP!

Letzte Aktualisierung: 2019-09-06


Seit 1. September 2019 → PrEP von der Krankenkasse in D.


Die Pillen davor

Die bisherigen vorbeugenden Maßnahmen – wie der Gebrauch von Kondomen beim Sex – haben bis heute allein nicht ausgereicht, die Verbreitung von HIV und Aids zu beenden. Mit PrEP gibt es eine weitere Möglichkeit, sich durch die Einnahme eines Arzneimittels in Pillenform gegen das Virus zu schützen. Leute, die sich leichter mit HIV anstecken könnten, haben nun mehr Optionen, sich effektiv zu schützen. Ob und in welcher Form PrEP für Dich geeignet sein könnte, behandelt dieses Faltblatt.
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PrEP für 59EUR IN Österreich

Stand: 1. Februar 2018; ergänzt im Februar 2019

Die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) gibt es für 60EUR/30Tabletten seit Jänner 2018 auch Wien: in der Marien-Apotheke in der Schmalzhofgasse wird das Sandoz®-Generikum im Rahmen eines Pilotprojekts gegen Privatrezept verkauft.

Dafür ist das Rezept einer kompetenten Arztpraxis/­eines Behandlungs­zentrums mit HIV-Schwerpunkt nötig. Begleitende ärztliche Untersuchungen/­Tests sind Voraussetzung für die Abgabe der PrEP-Medikamente. Sie erfolgt dabei gemäß den Richtlinien der Öster­reichischen Aids-Gesellschaft (ÖAG).

Ergänzender Hinweis: Die Kornblumenapotheke in Grafenstein/Kärnten bietet das Truvada®-Generikum Emtricitabin/Tenofovir zum (Einkaufs-)Preis von 64,90 EUR an. Voraussetzung für den Erwerb ist ein gültiges ärztliches Rezept.


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Statement zu „Ready for PrEP!“

ein halbes jahr nach veröffentlichung

unser prep-faltblatt ist jetzt erst seit ein paar monaten draußen und hat schon so viele diskussionen ausgelöst – für uns kurz gelegenheit, ein zwischenfazit zu ziehen und auf einige kritikpunkte einzugehen.

zunächst einmal verstehen viele unsere intention, mit basis-infos zu prep, diskussionen zu einem völlig neuen thema anzustossen. wir hören relativ selten, wir würden für prep werben oder wären kondomfeindlich. so fühlten wir uns auch völlig missverstanden. gleichwohl gibt es zum teil große vorbehalte schon gegen die bloße auseinandersetzung mit neuen safer-sex-techniken. das engagement, mit dem gegenargumente vorgetragen werden, erstaunt uns und wirft für uns immer wieder die frage auf, um was es eigentlich noch alles geht, wenn um prep gestritten wird.

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